DDR‐Architektur: Von Ignoranz zum Abriss

„Es wird das gleiche Muster verfolgt wie beim Palast der Republik: Erst lässt man das Haus leerstehen und pflegt es nicht. So dass es vergammelt und alle sich dann mit dem Abriss abfinden.“

So Architekt Wolf Rüdiger Eisentraut. Er hat vor 25 Jahren die „Galerie M“ in Berlin‐Marzahn entworfen, die nun abgerissen statt saniert werden soll. Bei dem Gebäude handelt es sich um eines von zwei Neubauten, die in der DDR für die Bildende Kunst errichtet worden sind. Bei einem Abriss würde nur noch die Kunsthalle Rostock bezeugen, wie dieser Staat Kunst präsentieren wollte.

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