Autor: Silvio

  • Publikation zum Umgang mit der DDR-Vergangenheit

    Einer der Gründe dafür, dass es bei der Integration der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik zu erheblichen Spannungen zwischen Westdeutschen und Ostdeutschen kam, war sicherlich, dass die Kenntnisse über die einst eingemauerte DDR im Westen gering waren. Doch auch die Bereitschaft der Westdeutschen, die für sie unbekannten Erfahrungen und Sichtweisen der Ostdeutschen kennen zu lernen,…

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  • Geteilte Aufmerksamkeit

    Es grenzt schon an bitterem Zynismus, ein Buch „Das geteilte Land. Deutsche Geschichte 1945–1990“ zu nennen und der DDR erst das 15. Kapitel zu widmen: Die arme, arme geteilte Bundesrepublik. Wir sind es ja gewohnt, wenn deutsche Geschichte mit westdeutscher Geschichte gleichgesetzt wird, aber die DDR bei einer solchen Überschrift als Randphänomen zu behandeln, das ist……

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  • „Ehemalige DDR“

    Bei der „ehemaligen DDR“ handelt es sich streng genommen einen Pleonasmus und ist damit der weiße Schimmel unter den Kampfbegriffen: Eine Wortzusammensetzung, die nicht nur überflüssig ist (die DDR ist schließlich per se Vergangenheit), sondern oftmals seltsame Blüten treibt. „XYZ wurde in der ehemaligen DDR geboren“ ist immer wieder zu lesen. Doch wie kann man…

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  • „Ostalgie“

    Manchmal ist es bereits ein Buchstabe, der sentimentale Erinnerung von verblendeter Geschichtsvergessenheit trennt. Das „Wunder von Bern“, Urlaub im Italien der 1950er oder YPS-Hefte – das sind ausgemachte nostalgische Momente westdeutscher Geschichte. Sie bieten einen positiven Rückblick auf die persönliche Vergangenheit und die Vergangenheit ganzer Gruppen, Kritik findet in diesen Momenten keinen Platz. Wer sich…

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  • Versteckter Städtebau

    „Man mag nicht gut finden, was die DDR am Alexanderplatz an Städtebau gemacht hat, aber man kann nicht so tun, als gäbe es ihn nicht.“ Theresa Keilhacker, Architektin in Berlin, im Interview mit der Berliner Zeitung. Auch den Abriss des Palastes der Republik sieht Keilhacker als Fehler. Der war übrigens durchaus erfolgreich im Sinne des Versteckens und…

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  • Alltagslos

    Der Freitag zeigt: Dokudramen über die DDR sind alle gleich.

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  • Mauerblicke

    „Die Sicht auf die Grenzmauer ist die Sicht des West-Bürgers“, schreiben die Bauhistoriker Johannes Cramer und Tobias Rütenik in der Zeitung der Technischen Universität Berlin. Und tatsächlich ist auf den immer wiederkehrenden Bilder die Berliner Mauer farbig besprüht und Menschen stehen direkt davor. So sah die Mauer im Ostteil der Stadt nicht aus. Wie sie aussah,…

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  • Stasi-Keule ausgepackt

    Normalerweise packen sie gerne die in der alten Bundesrepublik etablierten Parteien aus: Die Stasi-Keule. Die SED-PDS-Nachfolgepartei Die Linke wäre demnach von Spitzeln und Mauerschützen besetzt, würde gerne alles verstaatlichen, was ihr in den Weg kommt, den armen Reichen das Geld wegnehmen und vielleicht sogar eine Straße nach Honecker benennen. Aber bevor es hier noch unsachlicher…

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  • Was der Westen übrig ließ

    Die DDR war ein Land mit lauter seltsamen Dingen und Menschen, die nicht im ZDF aufgetreten sind. Zumindest ist dies die Sicht von Menschen aus den anderen Zonen. Und damit sie verstehen, worum es sich jeweils handelt, hat der Stern unter der Überschrift „Was vom Osten übrig blieb“ eine Galerie gebastelt, die immer dann eingeblendet wird, wenn…

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  • Vom Verstecken der DDR-Geschichte

    Die Gentrifizierung im Ostteil Berlins nach 1990 war auch immer eine Verdrängung ostdeutsch sozialisierter Menschen, der Abriss des Palastes der Republik war auch eine Rückholung des alten Preußen. Jetzt geben sich Gentrifizierung und Preußenwahn die Klinke in die Hand. In der Kulturbrauerei im Ortsteil Prenzlauer Berg soll ab 2014 eine Dauerausstellung zum Alltag in der DDR…

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