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Publikation zum Umgang mit der DDR-Vergangenheit
Einer der Gründe dafür, dass es bei der Integration der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik zu erheblichen Spannungen zwischen Westdeutschen und Ostdeutschen kam, war sicherlich, dass die Kenntnisse über die einst eingemauerte DDR im Westen gering waren. Doch auch die Bereitschaft der Westdeutschen, die für sie unbekannten Erfahrungen und Sichtweisen der Ostdeutschen kennen zu lernen, sie zu verstehen oder zumindest…
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Geteilte Aufmerksamkeit
Es grenzt schon an bitterem Zynismus, ein Buch „Das geteilte Land. Deutsche Geschichte 1945–1990“ zu nennen und der DDR erst das 15. Kapitel zu widmen: Die arme, arme geteilte Bundesrepublik. Wir sind es ja gewohnt, wenn deutsche Geschichte mit westdeutscher Geschichte gleichgesetzt wird, aber die DDR bei einer solchen Überschrift als Randphänomen zu behandeln, das ist… absurd. Besagtes – wissenschaftliches! –…
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„Ehemalige DDR“
Bei der „ehemaligen DDR“ handelt es sich streng genommen einen Pleonasmus und ist damit der weiße Schimmel unter den Kampfbegriffen: Eine Wortzusammensetzung, die nicht nur überflüssig ist (die DDR ist schließlich per se Vergangenheit), sondern oftmals seltsame Blüten treibt. „XYZ wurde in der ehemaligen DDR geboren“ ist immer wieder zu lesen. Doch wie kann man in einem nicht existierenden Staat…
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„Ostalgie“
Manchmal ist es bereits ein Buchstabe, der sentimentale Erinnerung von verblendeter Geschichtsvergessenheit trennt. Das „Wunder von Bern“, Urlaub im Italien der 1950er oder YPS-Hefte – das sind ausgemachte nostalgische Momente westdeutscher Geschichte. Sie bieten einen positiven Rückblick auf die persönliche Vergangenheit und die Vergangenheit ganzer Gruppen, Kritik findet in diesen Momenten keinen Platz. Wer sich hingegen an das Tor von…
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(K)eine Rückkehr: Hoyerswerda revisited
die rosa-luxemburg-stiftung lädt am dienstag, den 13. september 2011 um 19:30 uhr in den südblock (berlin, ubahnhof kottbusser tor) zur veranstaltung (K)eine Rückkehr: hoyerswerda revisited. es werden unter anderem ein ehemaliger vertragsarbeiter und ein ehemaliger flüchtling sprechen, die beide 1991 in hoyerswerda gelebt haben und das pogrom auf das asylbewerberheim miterlebt haben. 20 Jahre nach den Angriffen kehren Manuell Nhacutou und…
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vom anfang mit jana hensel
ich fange mal am anfang an. die idee zu diesem blog kam silvio und mir durch einem artikel von jana hensel ! silvio hatte mich auf ihn aufmerksam gemacht und wir sind darüber in’s gespräch gekommen. und abgesehen davon, dass ich jana hensels bücher allesamt schrecklich finde und dann vom artikel doch ganz angetan war, stellten silvio und ich dadurch…
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Versteckter Städtebau
„Man mag nicht gut finden, was die DDR am Alexanderplatz an Städtebau gemacht hat, aber man kann nicht so tun, als gäbe es ihn nicht.“ Theresa Keilhacker, Architektin in Berlin, im Interview mit der Berliner Zeitung. Auch den Abriss des Palastes der Republik sieht Keilhacker als Fehler. Der war übrigens durchaus erfolgreich im Sinne des Versteckens und Vergessens – öffentlich gesprochen wird…
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Alltagslos
Der Freitag zeigt: Dokudramen über die DDR sind alle gleich.
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Mauerblicke
„Die Sicht auf die Grenzmauer ist die Sicht des West-Bürgers“, schreiben die Bauhistoriker Johannes Cramer und Tobias Rütenik in der Zeitung der Technischen Universität Berlin. Und tatsächlich ist auf den immer wiederkehrenden Bilder die Berliner Mauer farbig besprüht und Menschen stehen direkt davor. So sah die Mauer im Ostteil der Stadt nicht aus. Wie sie aussah, das war für Cramer und…
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Stasi-Keule ausgepackt
Normalerweise packen sie gerne die in der alten Bundesrepublik etablierten Parteien aus: Die Stasi-Keule. Die SED-PDS-Nachfolgepartei Die Linke wäre demnach von Spitzeln und Mauerschützen besetzt, würde gerne alles verstaatlichen, was ihr in den Weg kommt, den armen Reichen das Geld wegnehmen und vielleicht sogar eine Straße nach Honecker benennen. Aber bevor es hier noch unsachlicher wird, werde ich aus einem Gutachten…
