Wann werden Unterscheidungen zwischen Ost- und Westdeutschland wichtig und wann werden sie ausgeblendet? Ist und war der Osten Deutschlands tatsächlich ein exotisches Land mit komischen Menschen und der Westen immer normal? Wer schaut da wie auf wen?

Seit 2011 finden und kommentieren wir Medienbeiträge, die uns zu diesen Fragen auffallen. Auch andere tun dies: einen Überblick über „Ostdeutschland in den Medien“ in den Medien und Westdeutschland in den Medien haben wir hier erstellt. Außerdem bieten wir weiterführende Links und Literatur.

  • Luxus-Gärten im Osten

    Oft entsteht Ungerechtigkeit durch Unwissenheit. So auch in diesem Fall: Ab 2013 gilt eine neue bundesweite Rundfunkgebührenordnung, in der festgelegt ist, wer wo GEZ-Gebühren zu zahlen hat und wo nicht. Grundsätzlich hieß es: Geräte auf Kleingärten sind von der Gebührenpflicht ausgenommen. Tatsächlich betrifft dies nun „Baumaßnahmen nach Paragraf 3 des Bundeskleingartengesetzes“ – was in vielen Fällen

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  • Alternative Geschichte

    Manchmal kann man sich schon darüber wundern, was sogenannte Experten in Interviews sagen: „Berlin ist immer eine Stadt gewesen, in der notorische Protestwähler zu Hause waren. Früher war das die Alternative Liste, später war das die PDS.“ So der Politikwissenschaftler Jochen Staadt (Forschungsverbund SED-Staat) in der Berliner Zeitung. Allerdings: Vor 1990 konnte die Alternative Liste in der Hälfte

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  • Ehemaliger Britischer Botschafter über die Deutsche Einheit

    Eine außenstehende Perspektive bringt immer neue Erkenntnisse und vielleicht auch diese: Sir Christopher Mallaby, Britischer Botschafter 1988–1992 in Bonn, wird seinen Blick auf die Deutsche Einheit schildern: Montag, 7. November 2011 um 17 Uhr Auditorium im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin Durchgeführt wird die Veranstaltung vom Großbritannien-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zur Veranstaltung

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  • Am Beispiel der Kanzlerin

    Sie, Frau Bundeskanzlerin, wissen, was es heißt, sich eine Gesellschaft erst erschließen zu müssen. Wenn man so will, sind Sie auch ein Mensch mit Migrationshintergrund. W. Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, verleiht am 24.10.2011 den „Preis für Verständigung und Toleranz“ an Angela Merkel (Beitrag auf dradio.de) Die deutsche Bundeskanzlerin hat einen Lebenslauf, der in

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  • „Stasi-Methoden“

    Ein Geheimdienst, dem "S.-M." vorgeworfen werden, hat nicht ordentlich gearbeitet. Aber anders als gedacht.

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  • Und der Rest wählt rechts

    Wenn etwas gefährlich ist, dann sind es Vereinfachungen. Im Osten Deutschlands leben nur Nazis ist eine davon. Die Begründungen (Kindergärten, Abschottung durch Mauer) sind sogar noch einfacher und dümmer, haben aber eines gemeinsam: Sie verweisen in der Regel auf die Zeit vor 1989. Dabei steckt ein komplexes demographisches Phänomen dahinter: Dem Wirtschaftsabbau Anfang der 90er Jahre

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  • deutschlandkarten aus berliner sicht

    es gibt eine ganze reihe von landkarten, die eine bestimmte geografisch-politische region aus der angeblich selbstzentrierten sicht vermeintlicher zentrums-bewohner_innen darstellen. das New Yorker Cover mit der welt von der 9th avenue in manhatten aus gesehen, ist vielleicht die bekannteste dieser karten. ich bin heute auf eine reihe von karten gestoßen, die deutschland (und angrenzende länder)

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  • Nicht nur heiße Luft

    Ach, was wurde über das DDR-Doping gespottet. Über Anabolika, das aus Frauen Männern mache, unnatürliche Muskeln wachsen lasse und überhaupt: Das ganze war ja doch nur Kalter Krieg. Nicht so im sauberen Westen, in dem der Sport noch sportlich genommen wurde. Der Aufruhr um die völlig überraschenden Doping-Fälle bei der Tour de France vor einigen

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  • Tränen

    Im Berliner Tränenpalast ist am 14.9.2011 eine Dauerausstellung eröffnet worden: „GrenzErfahrungen. Alltag der deutschen Teilung“ erinnert an die Geschichte des Gebäudes, das eigens für die Grenzabfertigung inmitten der geteilten Stadt errichtet worden war. Das Dumme ist nur: Die Menschen aus der DDR kamen nur bis zum Vorbau, um sich von ihrer Verwandtschaft zu verabschieden – in

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  • Publikation zum Umgang mit der DDR-Vergangenheit

    Einer der Gründe dafür, dass es bei der Integration der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik zu erheblichen Spannungen zwischen Westdeutschen und Ostdeutschen kam, war sicherlich, dass die Kenntnisse über die einst eingemauerte DDR im Westen gering waren. Doch auch die Bereitschaft der Westdeutschen, die für sie unbekannten Erfahrungen und Sichtweisen der Ostdeutschen kennen zu lernen,

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